Waka Misono wurde am 1. Januar 1997 in der Präfektur Tokio geboren und wuchs in einem Vorort der japanischen Hauptstadt auf. Schon in ihrer Jugend zeigte sie Interesse an darstellender Kunst und nahm an Schulaufführungen sowie lokalen Theaterworkshops teil. Nach dem Abschluss der Oberschule arbeitete sie zunächst in einem Café, bevor sie durch eine zufällige Begegnung mit einem Talentscout auf die Unterhaltungsbranche aufmerksam wurde. Ihre ersten Erfahrungen vor der Kamera sammelte sie in kleineren Filmproduktionen, die ihr halfen, ein Gespür für die Arbeit unter professionellen Bedingungen zu entwickeln.
Der entscheidende Wendepunkt in ihrer Karriere kam im Jahr 2016, als sie sich für ein Debüt bei einem renommierten Studio in Tokio entschied. Laut offiziellen Quellen war es für Misono kein leichter Schritt – sie betonte in späteren Interviews, dass sie sich intensiv über die Anforderungen und die langfristigen Auswirkungen informiert habe, bevor sie ihren ersten Vertrag unterschrieb. Ihr Bühnenschauspiel und ihre natürliche Präsenz vor der Kamera fielen sofort den Produzenten auf, sodass sie innerhalb weniger Monate zu einer vielversprechenden Newcomerin aufstieg.
Nach ihrem Debüt veröffentlichte Misono regelmäßig neue Szenen und arbeitete mit führenden japanischen Studios wie Moodyz und S1 zusammen. Besonders ihre authentische Darstellung und ihre Fähigkeit, emotionale Nuancen in Szenen einzubringen, brachten ihr positive Kritiken von Fachmagazinen ein. Bis 2019 hatte sie sich als eine der beständigsten Darstellerinnen in der Branche etabliert. Ihr Werdegang ist geprägt von einer kontinuierlichen Weiterentwicklung – sie absolvierte zusätzliche Trainings für Kameratechnik und Regie, um ihr Handwerk zu verfeinern, und beteiligte sich an speziellen Projekten wie limitierten Fotobüchern und Events.
Abseits der Kamera pflegt Waka Misono eine zurückgezogene Lebensweise. Sie gibt an, dass ihr soziales Umfeld klein ist und sie viel Zeit mit Lesen, der Pflege ihrer Haut und gelegentlichen Reisen innerhalb Japans verbringt. In sozialen Medien teilt sie nur selten Einblicke in ihren Alltag – stattdessen nutzt sie Plattformen wie Twitter und Instagram hauptsächlich für Ankündigungen neuer Arbeiten. In einem seltenen Interview mit einem Branchenmagazin erwähnte sie, dass sie nach einer langen Pause im Jahr 2021 über ihre berufliche Zukunft nachgedacht habe, sich jedoch letztlich entschied, weiterhin aktiv zu bleiben, weil die Arbeit ihr nach wie vor künstlerische Erfüllung biete.